Methoden zur Penisbegradigung

Wurde die Diagnose „IPP“ festgestellt, steht man als Betroffener erstmal ratlos da: Wie soll es weitergehen? Im besten Fall hat man bereits einen Urologen aufgesucht und bespricht weitere Vorgehensweisen mit ihm. Doch welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es mittlerweile auf dem Markt? Ist eine Operation der einzige Ausweg oder gibt es alternative Möglichkeiten, den Penis zu begradigen? Wir möchten euch die gängigsten Methoden vorstellen und informieren, welche häufig zu Erfolg verhelfen.

Nebst den ärztlichen Therapien wie medikamentöser Therapie oder Operationen gibt es mittlerweile einige Formen der ‚konservativen‘ Behandlungsmöglichkeiten, also alternativen Möglichkeiten, IPP entgegen zu wirken. Da die Langzeitwirkungen von diversen Cremes und Salben, sowie im Internet angepriesener „Zauberkräuter“ nicht wirklich überzeugend sind, haben wir diese außen vorgelassen und nennen sowohl die Therapieformen der Ärzte, als auch Alternativen, die sich in diversen Pilotstudien bewiesen haben oder auch von einer großen Menge Testpersonen als ‚erfolgreich‘ zu verbuchen waren, wie zum Beispiel die Penis Extender.

DIe richtigen Methoden zum Penis begradigen.

Medikamentöse Therapie

Eine IPP Therapie mit Medikamenten wird immer mit dem zuständigen Urologen oder Facharzt abgesprochen. Dieser verschreibt passende Medikamente, die das Fortschreiten der Peyronie aufhalten sollen – bisherige Verkrümmungen werden dadurch aber nicht geheilt, weswegen weitere Methoden (zum Beispiel mechanische Vorgänge durch Penis-Extender) als Begleitung zu empfehlen sind. Diese Form der Therapie wird vor allem in der ‚akuten‘ Phase, also direkt nach Erkennen von IPP angewandt. Durch die Medikamente soll die Bildung und Vergrößerung der Plaques verhindert werden.

Injektionen

Um die Penisverkrümmung, die durch die Plaques entstanden sind, zu verringern, spritzen Fachärzte den Betroffenen Injektionen direkt in die sich im Penis befindlichen Plaques. Die Wirkung soll ähnlich fungieren wie bei der medikamentösen Behandlung: Plaques sollen sich gar nicht erst ausbilden und vergrößern.

Innovative Alternative zur Penisbegradigung ohne OP im Test:

Penisstrecker/Penis Extender/Penile Stretcher/Penisstreckapparate

Die sogenannten ‚Penisstrecker‘ wurden ursprünglich entwickelt, um den Penis zu vergrößern und den Umfang zu maximieren. Durch die kontinuierliche Streckung soll das Zellwachstum von gesunden Zellen angeregt werden, sowie die Verhärtungen und das Narbengewebe sanft ‚ausgebügelt‘ werden. Derzeit gelten sie als ‚der Hoffnungsträger‘ bei der alternativen Behandlung von IPP. Unabhängige Studien berichten von dieser neuen Behandlungsmöglichkeit sehr positiv, in vielen Fällen wurde bei regelmäßiger Anwendung eines Penis Extenders eine deutliche Besserung der Symptome bei IPP ersichtlich. Die verhärteten Stellen im Penis werden sanft gestreckt, wodurch das Gewebe elastischer und die Verkrümmung abgemildert wird.

Die handelsüblichen Penisstrecker üben ihren Zug entweder durch ‚Teleskopstangen‘ oder elastische Bänder aus – mittlerweile gibt es auch sehr diskrete Modelle, die durch Gurtsysteme einfach unter der alltäglichen Kleidung getragen werden können. Dies ist vor allem praktisch, da die Apparaturen ca. 6-8 Stunden am Tag getragen werden sollen.

Alles in allem ist es die gängigste konservative Behandlungsform, da sie nicht nur bei vielen Anwendern von Erfolg gekrönt war, sondern auch eine Alternative zu Operationen und anderen chirurgischen Eingriffen bietet, die in jedem Fall gewisse Risiken wie Penisverkürzungen oder Potenzprobleme mit sich bringen.

Einige der bekanntesten Modelle haben wir bereits getestet, den Phallosan Forte und den Penimaster Pro.

Unsere Empfehlung: Phallosan forte

Wir persönlich würden den Phallosan forte zur Begradigung des Penis ausprobieren. Im Folgenden möchten wir das Produkt kurz vorstellen – die Benutzung ist im Grunde sehr einfach und alltagskompatibel.

Natürliche Penisgebradigung vollziehen.

Das ist die Verpackung des Gerätes. Er kommt schön schlicht daher, es handelt sich um ein medizinisches Produkt, das auch in Apotheken erhältlich ist.

Teile des Phallos im Karton.

Hier sehen wir die einzelnen Teile des Devices im Karton. Eine ausführliche Bedienungsanleitung wird mitgeliefert.

Die Teile aus dem Karton fotografiert.

Dies ist der Lieferumfang des Gerätes. Für die Teile, die die Haut berühren, wird hauptsächlich medizinisches, hautfreundliches Silikon verwendet.

Hier sehen wir den Zugmechanismus.

Mit der farblichen Skalierung kann man die Zugkraft einstellen – für eine Begradigung des Penis sollte aber keine hohe Zugkraft erforderlich sein.

Ein Extender-Gurt zur Begradigung des Schwanzes.

Anstelle einer Operation empfehlen wir dieses Gerät. Weitere Informationen zur Anwendung finden Sie hier: Phallosan forte

Penispumpen/Vakuumpumpen

Als Alternative zur mechanischen Zugkraft gibt es noch die Möglichkeit mit dem Unterdruck einer Penispumpe die IPP konservativ zu behandeln. Durch das Vakuum entsteht auch hier eine Spannkraft, die wie beim Penile Stretcher die Verkrümmung mindern soll. Schwierig ist hier allerdings die Durchführung, denn eine Penispumpe lässt sich schlecht außer Haus tragen und wer verbringt schon mehrere Stunden eingeschränkt im hauseigenen Badezimmer? Daher würden wir immer zum oben genannten Strecker raten, da durch die längere Tragezeit schnellere und effektivere Ergebnisse zu erwarten sind. Im Idealfall kombiniert man einfach beide Geräte, wobei sich hier empfiehlt: Erst ’strecken‘, dann ‚pumpen‘.

Möchtest du mehr darüber wissen, empfehlen wir dir den Testbericht zur Penispumpe.

Extrakorporale Stoßwellentherapie

Zu dieser Form der Therapie liegen noch keine ausführlichen Langzeitergebnisse vor, dennoch möchten wir sie kurz anreißen. Bei der Stoßwellentherapie sollen die Plaques im Penis durch die Stoßwellen von außen zertrümmert werden, sowie die Heilungsprozesse des Gewebes aktiviert werden. Bekannt ist diese Methode zum Beispiel durch die Behandlung von Nierensteinen. Die Methode ist weitestgehend schmerzfrei durchführbar, die Nebenwirkungen beschränken sich meist auf Blutergüsse oder minimale Blutungen aus der Harnröhre.

Operation

Leidet ein Patient unter Penisverkrümmung ist die Operation – zum Glück – oftmals nur der letzte Ausweg. Derzeit gibt es verschiedene OP-Techniken, die angewandt werden, doch bergen einige ein gewisses Risiko – von der Kürzung des Glieds bis hin zum Verlust der Potenz.

Bei einer leichten bis mittelmäßigen Krümmung des Geschlechtsteils (bis 60°) wird häufig das sogenannte ‚Plikationsverfahren‘ angewandt. Hierbei gibt es zwei Verfahren: Bei dem Plikationsverfahren nach Nesbit wird ein Teil der bindegewebigen Schwellkörperhülle auf der gewölbten Seite des Penis entfernt und die dadurch entstandene Lücke wieder zugeheftet, wodurch der Penis begradigt wird. Bei ebendiesem Verfahren, nach Schröder und Essed wird auf den Einschnitt verzichtet und rein durch eine Naht der Penis zusammengezogen und festgenäht. In beiden Fällen wir der Penis durch das Zusammenziehen zwangsläufig etwas verkürzt.

Im Falle einer Verkrümmung über 60°, also einer sehr starken Penisverkrümmung, werden die Plaques, sowie das vernarbte Gewebe entfernt und durch ein Ersatzgewebe ausgetauscht.  Würde man hier ein Plikationsverfahren anwenden würde der Penis zu stark gekürzt werden, deswegen wird die Methode nicht verwendet. Hier besteht die Gefahr eines Potenzverlustes, da bei dem Eingriff Nerven und Gefäße beschädigt werden können.
Ob ein operativer Eingriff vonnöten ist stellt sich im Verlauf der Krankheit heraus. Frühestens wird dieser jedoch nach drei bis sechs Monaten eingeleitet, wenn die IPP die sogenannte ’stabile‘ Phase erreicht hat. Der chirurgische Eingriff wird nur mit Einverständnis des Patienten ausgeführt und ist nur notwendig, wenn die medikamentöse Therapie und andere nicht-operative Verfahren nicht anschlagen. Von dem Weg einer Operation aus rein kosmetischen Gründen wird im Regelfall abgeraten.

Penisprothese

Ist die IPP sehr stark ausgebildet (über 60° Krümmung) und zeitgleich von einer erektilen Funktionsstörung begleitet, besteht die Möglichkeit einer Penisprothese. Die Entscheidung ist mit einem operativen Eingriff verbunden, bei der die Prothese im Penis implantiert wird. Hat man früher noch Silikonprothesen verlegt, greift man heute zu künstlichen Penisschwellkörpern in Form von aufpumpbaren ‚Kissen‘, die bei Bedarf über eine Pumpe im Hodensack befüllt werden können. Die Füllflüssigkeit bezieht die Pumpe aus dem Bauchraum, in den eine Art ‚Ballon‘ gelegt wird. So kann man den Härtegrad des Penis manuell beeinflussen – was weitaus handlicher im Alltag ist als Silikonprothesen, mit denen das Geschlechtsteil immer eine gewisse Härte hat, was zu Problemen führen kann. Wie die Operation ist auch die Penisprothese immer einer der letzten Lösungen und sollte mit dem Facharzt besprochen werden.

Unsere Empfehlung für eine Verbesserung der Symptome.

Wir empfehlen persönlich, folgendes Gerät zu verwenden:

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