Was sind Genitalwarzen

Zahlreiche ansteckende Geschlechtskrankheiten existieren und könnten auch für Dich eine Gefahr darstellen. Dabei ist die Liste lang. Zu den bekanntesten zählen etwa: HIV, Tripper, Syphilis oder Tripper. Aber auch Feigwarzen oder auch Genitalwarzen (Condylomata accuminata) sind eine verbreitete Viruserkrankung im Genital- und Analbereich. Die Kondylome werden durch Papillomaviren verursacht. Am häufigsten geschieht die Übertragung durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Die Hautwucherungen sind gutartig, so groß wie ein Stecknadelkopf und sehen rot bis braun aus.

Die Geschlechskrankheit Genitalwarzen, Vorbeugung und Symptome

Was tun bei Genitalwarzen

Leider können die Feigwarzen jeden betreffen und die Verzweiflung ist oftmals groß. Spätestens dann fragst Du Dich, was Du gegen diese unschönen Hautwucherungen tun kannst. Aus diesem Grund wurde ein spezieller HPV-Impfstoff entwickelt. Das so genannte Gardasil stellt einen Schutz gegen die verursachenden Viren der Genitalwarzen dar. Zudem wirkt das Gardesil gegen die zwei Hochrisiko Typen des HP-Virus. Natürlich könntest Du auch die alternative Variante bevorzugen und zu bewährten Hausmitteln greifen.

Zu empfehlen ist immer der Besuch bei Deinem Arzt. Dieser wird Dich individuell bestens beraten und Du vermeidest zusätzliche Risiken. Die beste Lösung ist natürlich, wenn Du vorab mögliche Risiken vermeidest und somit die Ausbreitung der Genitalwarzen weitgehend einschränken kannst. Sei verantwortungsbewusst, handle vorausschauend und bringe Dich und andere nicht unnötig in Gefahr. Vielleicht hilft Dir dieser kleine Leitfaden diesbezüglich ein wenig weiter.

Wie sehen Genitalwarzen aus

Wie sämtliche Formen der unterschiedlichsten Warzen-Typen sehen auch Genitalwarzen sehr unschön aus. Diese Hautwucherungen haben eine Farbgebung von weißlich-rötlich bis zu einer intensiven Braunfärbung. Zudem sind diese Erhebungen dicht beieinander liegend und meistens in einer größeren Anzahl vertreten. Zu Beginn ist die Größe noch minimal aber die Warzen wachsen im Laufe der Zeit. Behandelst du also nicht selbst oder suchst ärztliche Hilfe, so werden die Wucherungen weitaus üppiger. Es kann zu einer Ausdehnung bis hin zur Größe eines Blumenkohls kommen. In solchen Fällen spricht die Fachsprache von Warzen-Beeten.

Sobald Du also erste kleine Anzeichen entdecken kannst, solltest Du möglichst schnell handeln und aktiv werden. Auf diese Weise kannst Du eine weitere Ausbreitung oder Wucherung verhindern.

Genitalwarzen vorbeugen

Sämtlichen Feigwarzen oder Genitalwarzen, die durch HPV übertragen werden, kannst Du bis zu einem gewissen Punkt vorbeugen. Bedenke immer, dass es sich um eine sexuelle Übertragung handelt. Ein guter Schutz beim Geschlechtsverkehr ist also immer zu empfehlen. Die Benutzung von Kondomen sind in diesem Zusammenhang unverzichtbar.

Die Infizierung wird dadurch verhindert und Du kannst Dich viel seltener anstecken. Natürlich handelt es sich auch in diesem Fall nicht um eine absolute Sicherheit. Ein häufiger Partnerwechsel oder vielseitige sexuelle Kontakte sind immer ein gewisses Risiko. Nur durch sexuelle Enthaltsamkeit kannst Du dich mit einer einhundert prozentigen Sicherheit schützen. Aber auch eine strikte Monogamie beider Partner ab dem ersten sexuellen Kontakt ist schon eine große Sicherheit. Impfungen von Frauen und Mädchen werden zudem angeraten. Das geschieht deshalb, weil in fast allen Fällen von Krebs im Gebärmutterhals HP Viren gefunden wurden. Eine Impfung gegen die HPV Typen sechs, elf, sechzehn und achtzehn ist deshalb sinnvoll.

Symptome und Anzeichen für Genitalwarzen

Solltest Du Dich mit den Papillomaviren infiziert haben, vergehen mindestens drei Wochen bis hin zu mehreren Monaten. Erst nach diesem Zeitraum werden erste Anzeichen der kleinen Knötchen sichtbar. Da diese zu Beginn sehr klein sind, können sie leicht übersehen werden. Danach solltest Du bei rot-braunen stecknadelkopfgroßen Knötchen aufmerksam werden. Meistens werden keine Beschwerden wahrgenommen. In vereinzelten Fällen kann es aber zu einem Juckreiz oder leichten Brennen kommen. Zudem sind kleine, blutende Risse möglich, die auch als Fissuren bezeichnet werden.

Genitalwarzen bei Frauen und Männern

Die Genitalwarzen können sowohl bei Frauen als auch bei Männern auftreten. Bei den Männern sind diese Warzen meist am Penisschaft zu finden. Aber auch die Vorhaut, Harnröhre oder die Harnröhrenöffnung können betroffen sein. Mitunter kannst Du diese Feigwarzen auch am Analkanal oder am Enddarm entdecken. Dagegen treten die Symptome beim weiblichen Geschlecht an den Schamlippen, am Gebärmutterhals, dem Scheideneingang, sowie am After und im Enddarm auf. Besonders bei Frauen ist das Risiko für bösartige Tumore besonders groß. Die verantwortlichen HPV Viren sind meist der Auslöser für Gebärmutterhalskrebs.

Behandlung von Genitalwarzen

Das schnelle Handeln bei der Entdeckung von Genitalwarzen ist definitiv entscheidend. Du kannst dich dabei in eine ärztliche Therapie begeben oder Dich unter ärztlicher Anleitung betreuen lassen. Ebenso ist eine Eigentherapie denkbar. Der Urologe oder der Gynäkologe übernimmt die Behandlung. Die entsprechende Behandlungsmethode steht in unmittelbarer Abhängigkeit zur Lokalisation der Feigwarze. Auch Deine persönliche Abwehrstärke ist von großer Bedeutung. Jeder Körper reagiert anders und so muss je nach Patient individuell entschieden werden. Zum einen muss der Virus selbst angegriffen werden. Ist dies geschehen, so folgt die symptomatische Therapie.

Hierbei kommt es zur Entfernung der Genitalwarze. Dies kann entweder durch ein chemotherapeutisches oder ein chirurgisches Verfahren erfolgen. Eine ambulante Behandlung ist denkbar, vereinzelt kann es aber auch zu einer stationären Aufnahme kommen. Das Auftragen von Trichlor-Essigsäure wird angewandt oder es kommt zur Vereisung mit flüssigen Stickstoff. Die Entfernung der Genitalwarzen ist durch eine Elektrotherapie oder eine Lasertherapie möglich. Schlagen diese zwei Möglichkeiten nicht an, so kommt es zu einem operativen Eingriff.

Ursachen für Genitalwarzen

Die Ursache für die Genitalwarzen sind die humanen Papillomaviren. Neben dem Geschlechtsverkehr können noch andere Faktoren zu einer Ansteckung und Verbreitung führen. Gemeinsam benutzte Handtücher gelten ebenfalls als Risiko. Auch das gemeinschaftliche Baden mit einer infizierten Person kann eine große Gefahr darstellen. Ist eine Frau schwanger und infiziert, so kommt es mitunter ebenfalls zur Ansteckung auf das neu geborene Kind. Es existieren etwa 90 verschiedene Typen der HPV Viren und daraus ergeben sich ungefähr 50 Typen der hervorgerufenen Feigwarzen. Ebenso unterschiedlich ist die Verbreitung und es gibt natürlich verschiedene Arten der Infektion und ebenso unterschiedliche Ursachen. Allgemein kann aber gesagt werden, dass mangelnde Hygiene, ungeschützter Geschlechtsverkehr und ein geschwächtes Immunsystem die eigentlichen Ursachen darstellen.Wie entstehen Genitalwarzen und was schafft Abhilfe

Genitalwarzen – Heilungsaussichten

Eine vollständige Beseitigung der verursachenden HPV Viren ist derzeitig leider nicht möglich. Eine derartige Behandlungsmethode wirst Du zum jetzigen wissenschaftlichen Stand deshalb nicht finden können. Damit verbunden kann eine völlige Heilung nicht garantiert werden. Auch wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist, kann eine erneute Ansteckung zu jeder Zeit möglich sein.

Mit einer starken Immunabwehr sind die Heilungschancen natürlich immer größer. Innerhalb kürzerer Zeit kannst du genesen und das Risiko für eine weitere Infizierung wird reduziert. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind ratsam. So kann festgestellt werden, ob sich neue Genitalwarzen bilden oder ob Du derzeitig gesund bist.

Besonders nach einer chirurgischen Entfernung ist das Rückfallrisiko von etwa 70 Prozent relativ hoch. Der gefährlichste Zeitraum sind die ersten sechs Monate nach der abgeschlossenen Behandlung. Ist dieser Zeitraum verstrichen, stehen die Heilungsaussichten sehr gut und Du wirst Dich verhältnismäßig seltener mit erneuten Genitalwarzen anstecken.

Ansteckung, beziehungsweise Übertragung der Genitalwarzen

Wenn bei Dir bereits Genitalwarzen vorhanden sind, solltest Du möglichst auf Sex verzichten. Denn beim direkten Genitalkontakt ist das Risiko einer Ansteckung besonders groß. Mit der Benutzung eines Kondoms wird die Gefahr reduziert, jedoch kann kann eine Übertragung auf Deinen Partner nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Du kannst Dich also häufiger anstecken, beziehungsweise Du wirst selbst zur Gefahr. Die einzige Möglichkeit dies zu umgehen ist, dass Du Dich rechtzeitig informierst und entsprechend vorsichtig agierst.

Entscheide Dich stets für eine umfassende Hygiene. Jeder sollte seine eigenen Handtücher, Waschlappen oder Zahnbürsten verwenden. Auch in einer Partnerschaft ist diese Trennung sehr hilfreich. Regelmäßiges Säubern ist natürlich ebenso wichtig wie der Kontollgang zum Arzt. So gehst Du auf Nummer sicher, dass alles in Ordnung ist.

Hausmittel gegen Genitalwarzen

Nicht immer muss es zu einem chirurgischen Eingriff kommen. In vielen Fällen verschreibt Dir Dein Arzt Cremes, welche anschlagen. Aber auch Hausmittel können eine echte Hilfe darstellen. Eine bekannte und oft verwendete Methode der Feigenwarzen-Therapie ist die die Verwendung von Teebaumöl. Dieses hoch wirksame Öl ist in der Apotheke erhältlich. Die Wirkung setzt direkt bei den Humanen Papillomaviren ein, welche die Entstehung der Genitalwarzen verursachen. Dabei solltest Du das Teebaumöl mehrmals täglich auftragen. Diesen Vorgang solltest Du nach Bedarf wiederholen und die Viren können auf einfache Art und Weise abgetötet werden.

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